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Vom 6. bis zum 17. November drehte sich im ehemaligen Regierungssitz Bonn alles rund um das Thema Klimaschutz. Bei der 23. Weltklimakonferenz fungierte Deutschland als Gastgeber. Internationale Gäste – Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft – diskutierten Klimaschutzideen, -projekte und -innovationen. Erstes Ziel der Verhandlungen: das Bewusstsein für umwelt- und klimafreundliches Handeln stärken und die aktuellen Ideen für ein klimaverträgliches Leben verbreiten und fördern.

Bei der 23. Weltklimakonferenz übernahm Deutschland in diesem Jahr die technischen Aufgaben des Gastgebers. Delegierte aus 197 Staaten trafen sich in der Bundesstadt Bonn, wo die Konferenz unter dem Vorsitz der Republik Fidschi stattfand. Die Verhandlungen und Diskussionen der internationalen Gäste drehten sich vor allem um ein Thema: das Pariser-Klima-Abkommen. Ziel des Abkommens aus dem Jahr 2015 ist es, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius im Vergleich zu den Werten vor der Industrialisierung zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle Staaten ihre Klimaschutzziele regelmäßig nachbessern und verschärfen.

Neben den Klimaschutzzielen, die beim nächsten Klimagipfel in Polen im Jahr 2018 in einem Regelbuch festgesetzt werden sollen, stellten verschiedene Akteure aktuelle Klimaschutzinitiativen und -projekte vor. Regierungen, Vertreter von Kommunen und Ländern sowie der Zivilgesellschaft, ebenso wie Wirtschaft und Industrie tragen mit unterschiedlichen Aktivitäten ihren Teil zur Verminderung von schädlichen Treibhausgasemissionen, zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie zur Stärkung von Investitionen in kohlenstoffarmes Wirtschaften bei.

Klima schützen mit moderner Heiztechnik
Das Klima und die Umwelt zu schonen ist nicht nur eine Sache des Staates – so kann auch jeder Einzelne seinen eigenen Beitrag zum Klimaschutz beitragen. Moderne und effiziente Heizungstechnik ist eine wichtige Komponente, um schädliche Emissionen zu reduzieren und so Umwelt und Klima zu schützen. Vor allem der hohe CO2-Ausstoß durch Verkehr, Industrie und Landwirtschaft ist ein hoher Risikofaktor für die globale Erderwärmung. Auch veraltete Heiztechnik produziert unnötig viel CO2. So kann beispielsweise durch den Einsatz von modernen Blockheizkraftwerken (BHKW), die Produktion von Strom und Wärme koppeln, ein Großteil an CO2-Emissionen eingespart werden. Durch den hohen Wirkungsgrad von modernen Heizkesseln und effizienten Techniken wie beispielsweise der Brennwerttechnik oder der Kraft-Wärme-Kopplung kann der Energieverbrauch optimiert werden. Alternative Brennstoffe wie Pellets oder Flüssiggas verbrennen im Vergleich zu herkömmlichen Energieträgern sehr viel umweltschonender und beinahe ohne die Produktion von Feinstaub, Ruß und Asche. So schützt die Kombination aus umweltfreundlicher und energieeffizienter Technik gleichzeitig die Umwelt und schont dank geringerem Energieverbrauch den Geldbeutel.