Mit Sonne heizen! Die Energiewende ist gesetzt: Um die Klimaziele in realistischer Sichtweite zu behalten, bedarf es regenerative Alternativen zu Heizöl, Erdgas und Co. Volle Sonnenkraft voraus – Kostenlos und umweltfreundlich, die Nutzung der Sonne bietet ein ganz besonders großes Energiereservoir. Doch wie lässt sich eigentlich genau mit Sonnenkraft heizen und welche Voraussetzung muss eine Immobilie erfüllen, um beispielsweise für Solarkollektoren geeignet zu sein?
Die Zukunft ist solar: Neben dem steigenden Trend der Wärmepumpentechnologie boomt das Interesse an Solartechnik und anderen erneuerbaren Energieformen. Ob zur Wärme- oder zur Stromerzeugung – Solarenergie bietet umfangreiche Einsatzmöglichkeiten,
denn die Sonne ist die wohl größte Energiequelle unseres Universums. Wer Sonnenkraft zum Heizen nutzen möchte, benötigt eine Solarthermie-Anlage mit Solarkollektoren, die die Energie der Sonne sammeln und für die Aufbereitung von beispielsweise Heizungswärme und Warmwasser nutzen. Vor der Entscheidung und Anschaffung von Solartechnik, müssen jedoch zuerst die Gegebenheiten vor Ort u.a. das Dach auf seine Ausrichtung und eine optimale Installation geprüft werden.
Solarthermie: Mit Sonne heizen
Wer mit Hilfe von Sonnenenergie Wärme und Warmwasser erzeugen möchte, benötigt eine Solarthermie-Anlage – bestehend u.a. aus Kollektoren und einem Pufferspeicher. Dabei funktioniert die Technologie wie folgt: Die Sonnenstrahlung wird von den Kollektoren aufgenommen und in Wärmeenergie umgewandelt. Diese Strahlungswärme wird über eine Wärmeträgerflüssigkeit in den Speicher befördert. Dort wird die Wärme über einen Wärmetauscher an das Trinkwasser abgegeben und Warmwasser entsteht.
Voraussetzungen für die Installation
Solarkollektoren sind das Herzstück der Solarthermie-Anlage, daher ist die Ausrichtung auf dem Dach besonders wichtig, um einen effizienten Wirkungsgrad zu erreichen. Grundsätzlich sind Solarkollektoren nicht nur für die Montage auf Schrägdächern geeignet, sie lassen sich auch auf Flachdächern und an Fassaden montieren. So unterscheidet man für die Installation insgesamt vier Montagevarianten: Die Überdachmontage, die Dachintegration, die Flachdach- bzw. Flächenmontage und die Fassadenmontage.
Während die Überdachmontage meist die günstigste und schnellste Lösung auf der geschlossenen Dachdecke darstellt, vermeidet die kostenintensivere Dachintegration die Sichtbarkeit der Rohrführung, indem die Rohrleitungen durch Anschlusskanäle verdeckt oder unterhalb der Dacheindeckung verlegt werden. Die Flachdach- und Freiflächenmontage ist dahingehend unkompliziert, allerdings sollten auf Flachdächern die Kollektoren – bis auf wenige Ausnahmen – generell um 20° bis 40° angestellt werden, um die Sonnenausrichtung zu verbessern. Bei Fassadenmontage sind vor allem die Stabilitätsanforderungen aufgrund hoher Windangriffsfläche von besonderer Bedeutung.
Effizient Heizen mit Sonnenkraft
Während aus geografischen Gründen ein Haus hierzulande nicht vollständig durch die Kraft der Sonne beheizt werden kann, bieten Solarthermie-Anlagen in Kombination mit anderen Heizsystemen, wie zum Beispiel Wärmepumpen, nachhaltige Heizlösungen. Optimal eingesetzt kann eine Anlage bis zu 60 Prozent des erforderlichen Warmwassers erhitzen. Den Rest übernimmt das vorhandene Heizsystem.
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