Hunderttausende Heizungsgeräte in Deutschland entsprechen nicht den heutigen Standards und weisen daher gefährliche Mängel auf. Immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen aufgrund von austretenden Abgasen – dennoch ist vielen Hausbesitzern die große Gefahr, die von den Heizungs-Oldtimern ausgeht, nicht bewusst. Obwohl eine regelmäßige Wartung durch den Heizungsfachmann gesetzlich vorgeschrieben ist, werden die meisten der 20 Millionen Gas- und Ölheizungen in Deutschlands Kellern nicht vorschriftsmäßig kontrolliert. So bleiben Verschmutzungen oder Lecks unbemerkt. Mit einer jährlichen Wartung können Mehrkosten und Sicherheitsmängel vermieden werden.
Fast 70 Prozent des Heizungsbestandes in Deutschland sind veraltet – häufig hilft dann nur noch eine sofortige Abschaltung und Demontage der Heizungs-Oldtimer. Wer seine Heizung nicht regelmäßig von einem Fachmann warten lässt, der riskiert verstopfte Rohre oder gar Lecks in der Heizungsanlage – und das kann gefährlich werden. Bei der Verbrennung von Energieträgern wie Holz, Kohle, Öl oder Gas entsteht giftiges Kohlenmonoxid, das normalerweise durch den Schornstein nach draußen transportiert wird. Bei der Verbrennung entstehen außerdem Rußpartikel, die sich in den Rohren und im Schornstein absetzen. Wird die Anlage nicht regelmäßig gesäubert, verstopfen diese Rußpartikel die Verbindung nach draußen. Die Abgase können nicht mehr schnell genug entweichen und gelangen stattdessen in den Wohnbereich. Auch durch Lecks in alten, verrosteten Rohren kann Kohlenmonoxid in den Wohnbereich gelangen.
Tückische Gefahrenquelle
Kohlenmonoxid ist leichter als Luft und gelingt aufgrund seiner geringen Molekülgröße mühelos durch Decken und Wände. Das Gas breitet sich so schnell in der gesamten Wohnung aus und wird von den Bewohnern meist überhaupt nicht bemerkt, denn das Gas ist farb-, geruch- und geschmacklos. Wird die Konzentration der Abgase zu hoch, besteht die Gefahr einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Das Gas gelangt über die Atmung in den Körper, wo es zu einem massiven Sauerstoffmangel kommt. Eine Wartung sollte einmal im Jahr von einem Fachmann durchgeführt werden. Bei Warnzeichen wie lauten Geräuschen in der Heizungsanlage, sichtbaren Beschädigungen der Rohre oder ungewöhnlichen Gerüchen muss sofort der Heizungsinstallateur informiert werden.
Zusätzliche Sicherheit
Von einer ordnungsgemäß installierten und gewarteten Heizungsanlage geht keinerlei Gefahr aus. Wer zusätzlich für Sicherheit sorgen will, der kann sich einen CO2-Melder anschaffen. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Rauchmelder und reagiert auf eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration mit einem akustischen Signal. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Luftzufuhr im Heizungsraum. Auch für den Brennstoffverbrauch ist eine regelmäßige Wartung und Reinigung wichtig – lagern sich zu viele Rußpartikel in den Rohren ab, erhöht sich der Brennstoffverbrauch und damit auch die Heizkosten.
Für eine fachmännische Wartung stehen wir Ihnen mit unseren Fachhandwerkspartnern selbstverständlich zur Verfügung. Melden Sie sich unter 02131 – 53 10 137 oder unter info@germancontract.com.