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New Work, New Work! Die Arbeitswelt ist im Wandel. Vor allem die Arbeit im Büro verändert sich zunehmend durch die Digitalisierung. Beschleunigt durch die Pandemie setzen sich immer mehr neue und innovative Arbeitsformen wie Home-Office, Desk-Sharing und Co. unter dem Trend New Work durch. Doch welches Nachhaltigkeitspotenzial verbirgt sich dahinter und welchen Einfluss hat die Digitalisierung wirklich auf die Energiewende?

Arbeiten im New Normal. In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Digitalisierungsschub in vielen Unternehmen. Neue digitale Lösungen eröffnen innovative und mobile Arbeitsmodelle, die nachhaltig positive Folgen mit sich bringen.

New Work: Ein nachhaltiger Trend?

Mehr Flexibilität, größere Freiheiten und eine damit einhergehende veränderte Führungskultur, die auf Vertrauen statt Kontrolle setzt. Ob Home-Office, Co-Working-Spaces, Desk-Sharing im Großraumbüro oder die Etablierung von Crowdworking und virtuellen Teams: Es gibt viele verschiedene Modelle innerhalb des New Work Konzepts, die Unternehmen nutzen können, um individuell auf ihre Mitarbeiter einzugehen. Neben den neuen Möglichkeiten für Arbeitnehmer, profitieren auch Arbeitgeber von den Aspekten der neuen Arbeitskultur, die dank Digitalisierung erhebliche Kosten-, Zeit-, und CO²-Einsparungen mit sich bringen.

Ob die Anschaffung neuer Soft- und Hardware, der Aufbau von Intranets oder der Ausbau digitaler Kommunikationswege für Home-Office-Arbeit und Remote-Work, die Digitalisierung am Arbeitsplatz ist nicht mehr wegzudenken. So heißt es beispielsweise dank digitaler Büroorganisation und Buchhaltung auch: Bye Bye Papierverschwendung! Hinzu kommen weniger Dienstreisen, weniger Pendeln und damit weniger umweltschädliche Emissionen. Auch die Einsparung von Ressourcen, etwa durch eine kleinere Bürofläche, können Home-Office, Desk-Sharing und Co. begünstigen. Und das sind nur einige positive Effekte, die die neue Arbeitssituation aus Nachhaltigkeitsperspektive mit sich bringt.

Klimaeffekt des digitalen Wandels

Die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel nehmen neben der Digitalisierung für immer mehr Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. Praktisch, wenn sich beide Aspekte ergänzen und die Digitalisierung sogar zum Schlüssel der Klimaneutralität für Unternehmen werden kann. Denn mit dem Einsatz digitaler Technologien gehen nicht nur Prozessoptimierungen, sondern oft auch CO²-Reduktionen einher. Großes Potenzial also die Digitalisierungsmaßnahmen voranzutreiben und gleichzeitig den eigenen CO²-Ausstoß schnell und effektiv zu senken. Energieeffizienz bei der Arbeit, nachhaltige Elektronik und Green IT sind nur einige Bereiche, die prinzipiell in jedem Unternehmen unabhängig der Branche dazu beitragen können, die allgemeine Klima-Bilanz zu verbessern. Digitalunternehmen als Vorreiter zur Verbesserung der Klimabilanz – zukünftig ist die Unterstützung durch die Wirtschaft gefragt, im Rahmen von Förderprogrammen, Prämien oder staatlichen Zuschüssen, um Unternehmen in Sachen Digitalisierung im Zeichen des Klimawandels, auf Kurs zu bringen.