Home-Office, Gleitzeit, Digitalisierung und Co. – der Büroalltag organisiert sich zusehends neu. Doch nicht nur hinsichtlich der Flexibilität denken Unternehmen immer mehr um. In Zeiten steigender Energiekosten und zunehmender Umweltprobleme liegt die Einsparung von Energie und natürlichen Ressourcen sowie die Verringerung unnötiger Ausgaben zur Schonung des Planeten auf der Hand. Doch wie funktioniert Klimaschutz im Büroalltag, welche Energiespartipps gibt es zu beachten und kann ein gemeinschaftliches Umdenken zusätzlich sogar das Betriebsklima verbessern?
Home-Office und Gleitzeit werden immer populärer. Nicht zuletzt durch die Corona Pandemie stark befeuert, wird das Modell des flexiblen digitalen Arbeitens von vielen Unternehmen weiter ausgebaut. Denn von Zuhause aus arbeiten, spart Zeit, CO² und entlastet den Verkehr. Doch nicht alle Unternehmen und Büros können ihre Mitarbeiter vollständig ins Home-Office schicken. Die Integration des Umweltschutzes in die eigenen Firmenziele, Energiespartipps und neue Arbeitstrends bieten eine Reihe an Handlungsempfehlungen, um den Umweltschutz nachhaltig auch im Büroalltag zu integrieren.
Klimaschutz im Büro
Klimaschutz im Büro funktioniert am besten, wenn viele der eigenen Mitarbeiter mitmachen. Dazu ist es sinnvoll, Umweltschutz in die Firmenziele zu integrieren. Denn nur wenn alle aus dem Unternehmen in Sachen Klimaschutz an Bord sind, kann ein gemeinschaftliche Ziel erreicht werden. Ein guter Einstieg ist zunächst die Bildung eines in die Belegschaft integrierten Teams, dass sich gezielt um das Thema Klimaschutz kümmert, Ideen sammelt, Einsparmöglichkeiten sucht und die Mitarbeiter in Sachen Energiespartipps im Büroalltag berät.
Energiespartipps in Büroalltag
Klimawandel im Büro: Neben dem Informieren über Einsparpotenziale und der Optimierung der Gebäudearchitektur und moderner sowie effizienter Heizungstechnik, gibt es vor allem im Arbeitsalltag viele kleine Tipps zum Energiesparen, die in Summe den eigenen CO² Abdruck reduzieren. Darunter zählen u.a. korrektes Heizen und Lüften, effiziente Büro-Beleuchtung, stromsparende Elektrogeräte mit ausschaltbaren Steckerleisten, ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit Papier, Videokonferenzen statt Dienstreisen und vieles mehr.
Nachhaltige Arbeitstrends
Der Wunsch nach effizienterem Arbeiten, hohe Raumkosten und Platzmangel – Bei kontinuierlich steigenden Büromieten und dem steigenden Druck den eigenen CO² Abdruck möglichst gering zu halten, brauchen Unternehmen neue Konzepte. Nachhaltige Arbeitstrends wie Desksharing oder Hot Desking sind in Büros hoch im Kurs. Das heißt: Arbeitsplätze werden geteilt und im Stunden- oder Tagesrhythmus neu besetzt. Ungenutzte Schreibtische, bedingt durch Home-Office, Teilzeitmodelle, Elternzeit, Urlaub oder Mitarbeiter, die häufig unterwegs sind, können optimal ausgelastet werden. Neben einer hohen Flexibilität kann dieses Arbeitsplatzmodell ebenso die Kommunikation fördern und die Kreativität anregen.
Das Prinzip: Jeder Mitarbeiter arbeitet auf seinem eigenen Laptop oder wählt sich über einen Rechner am Arbeitsplatz ins Netzwerk ein, der feste Arbeitsplatz entfällt und sämtliche Daten werden digital auf dem Rechner bzw. in der Cloud gespeichert.
Der Vorteil: Wenn Schreibtische optimal ausgelastet sind, genügt oft eine kleinere Bürofläche. Hier lassen sich Miet- und Heizkosten einsparen. Hot Desking bedeutet aber nicht nur geringere Kosten, sondern kann auch eine deutliche Effizienzsteigerung bewirken. Mitarbeiter sind in der Lage, ihre Arbeitszeiten flexibler einzuteilen und ihren Arbeitsplatz nach Bedarf zu nutzen. Das Desksharing hat zudem eine soziale Komponente, indem man enger mit Mitarbeitern zusammenarbeiten kann und mehr Teamgedanken lebt.