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Aufgrund einiger überzeugendender Eckdaten gilt grüner Wasserstoff vielen bereits als der Energieträger der Zukunft. Das geruchs- und farblose Gas wird mittels regenerativer Energien gewonnen – in der Konsequenz ist grüner Wasserstoff CO2-neutral. Er lässt sich leicht transportieren und langfristig speichern. Um in Zukunft langfristig auf eine klimafreundliche Versorgung mit grünem Wasserstoff setzen zu können, sind viele neue Heizungsanlagen bereits H2 Ready und damit für die Zukunft vorbereitet.

Wasserstoff ist das am häufigsten vorkommende Element im Universum und auf der Erde. 75 Prozent der gesamten Masse des Sonnensystems besteht aus Wasserstoff, der somit nahezu unbegrenzt vorhanden ist. Das geruchs- und farblose Gas ist außerdem 14-mal leichter als Luft. Neben der hohen Ubiquität bietet Wasserstoff viele weitere Vorteile: Das leichte Element lässt sich langfristig speichern und über große Strecken transportieren. Zudem ist Wasserstoff sehr flexibel einsetzbar, zum Beispiel als Treibstoff oder Kühlmittel. Wasserstoff kann sowohl Strom, als auch Wärme erzeugen. Weil das chemische Element außerdem sehr leistungsstark ist, wird es unter anderem als Raketentreibstoff eingesetzt.

Mit Hilfe von Wasserstoff können mehrere Industriebereiche klimafreundlich umgestaltet werden. Außerdem bieten moderne Wasserstofftechnologien eine hohe Versorgungssicherheit. Damit Wasserstoff gewonnen werden kann, muss dieser mit Hilfe von anderen Energiequellen gespalten werden. Wasserstoffreiche Ausgangsstoffe für diese Spaltung können Erdgas, Wasser oder Biomasse sein.

Grüner Wasserstoff in H2 Ready Heizungen

Moderne H2 Ready Heizungsanlagen sind schon jetzt auf die Beimischung von grünem Wasserstoff im vorhandenen Erdgasnetz vorbereitet und entsprechend getestet. Die Weichen für vollständig klimaneutrales Heizen in der Zukunft sind somit gestellt. Mit den Contracting-Angeboten von german contract können die hohen Anschaffungskosten einer H2 Ready Gasheizung vermieden werden.

Förderung von Wasserstoffeinsätzen

Der Einsatz von Wasserstoff wird auch von der Bundesregierung gefördert. Grundlage hierfür ist der Beschluss über die nationale Wasserstoffstrategie im Juni 2020. Mit der Zielsetzung, die Emissionen in den Bereichen Industrie, Verkehr und Energie zu reduzieren, setzt die Bundesregierung auf internationale Kooperationen und erschließt neue Märkte für die deutsche Wirtschaft, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Internationale Zusammenarbeiten bestehen vor allem mit Süd- und Westafrika sowie Australien. Da Deutschland derzeit nicht genügend Strom aus regenerativen Stromquellen herstellen kann, sind diese Länderkooperationen essenziell. Bis 2030 will die Bundesregierung eine Elektrolysekapazität von mindestens zehn Gigawatt aufbauen, sodass in Zukunft auch in Deutschland genügend grüner Wasserstoff aus regenerativen Stromquellen hergestellt werden kann. Mit Hilfe von grünem Wasserstoff setzt Deutschland auf eine klimaneutrale Zukunft.

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