© martinagreen on Pixabay

Startschuss für die Heizsaison! Werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger geht es in großen Schritten auf den Winter zu. Höchste Zeit die Heizungsanlage aus dem Sommerschlaf zu holen. Aber Achtung, pünktlich zum Auftakt der Heizsaison 2021/22 wird es teuer. So müssen Verbraucher mit erheblichen Preisanstiegen für Erdgas und Heizöl rechnen. Doch warum steigen die Preise gerade jetzt und welche alternativen Heizungen ohne Gas und Öl gibt es?

Pünktlich am 1. Oktober ist die Heizsaison 2021/2022 gestartet, zeitgleich die Meldung von erheblichen Preisanstiegen für Erdgas und Erdöl – der Winter wird teuer, eine schlechte Nachricht für viele. Denn mehr als 50 Prozent der deutschen Haushalte heizen mit fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl. Nun macht sich mehr denn je bemerkbar wie ökologische Alternativen im Zuge der Energiewende eine immer größere Rolle spielen, auch aus ökonomischer Sicht.

Teures Heizvergnügen: Erdgas & Heizöl

Während noch im Frühjahr 2020 die Rohstoffpreise für Gas und Heizöl verhältnismäßig günstig waren, sind die Einfuhrpreise für Erdgas und Öl sowie die Großhandelspreise enorm angestiegen. Zum einen durch den neuen CO²-Preis und den Wiederanlauf der Wirtschaft, zum anderen durch die vergleichsweise leeren Gasspeicher in Europa, die nach dem kalten Winter 2020/21 in Deutschland zum Teil weniger als zwei Drittel Füllstand aufweisen. Diese Entwicklung wirkt sich nun auf die Verbraucher aus, da die regionalen Gasanbieter mit Preiserhöhungen von bis zu 12,6 Prozent reagieren. Beim Beheizen eines Einfamilienhauses sind mit dieser Erhöhung mit Mehrkosten von bis zu 188 Euro im Jahr zu rechnen. Der Preisanstieg beim Heizöl ist sogar noch deutlicher erkennbar: So ist Heizöl in Deutschland, bedingt durch die neue CO2-Abgabe, die seit Anfang des Jahres erhoben wird, sogar so teuer, wie zuletzt vor zwei Jahren im September 2019.

 

Alternative Heizsysteme

Auf dem Markt gibt es mittlerweile viele verschiedene leistungsfähige und effiziente Heizsysteme, die nicht auf der Verbrennung von Gas oder Öl beruhen. Alternative Heizsysteme können beispielsweise Wärmepumpen, Pelletheizungen und auch solarunterstütze Systeme sein.

Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen die in der Erde, Luft oder im Grundwasser gespeicherte Umweltenergie. Diese Wärmequellen sind nachhaltig und stehen praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Damit ist die Wärmepumpe eine sinnvolle alternative Heizung, vor allem in Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage mit Speicher, um den für den Antrieb benötigten Strom ebenfalls aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Im Neubau stehen Wärmepumpen inzwischen auf Platz eins der Heiztechnologie. Doch auch in Bestandsgebäuden funktionieren die Wärmeerzeuger immer besser und sind ökologisch vorteilhaft.

Solartechnik

Neben dem steigenden Trend der Wärmepumpentechnologie boomt das Interesse an Solartechnik. Solarthermie wandelt Sonnenenergie in Wärmeenergie zum Heizen oder für die Warmwassererzeugung um. Damit sind sie ein sinnvoller Einstieg in alternative Heizsysteme. Um das volle Potential von Photovoltaik und Solarthermie auszuschöpfen, lassen sich Solaranlagen effizient mit anderen Heizsystemen wie Wärmepumpen oder Brennwert-Geräten zu Hybridheizungen kombinieren.

Pelletheizung

Heizen mit Holz ist mit Pellets, Hackschnitzel oder Holzscheiten möglich. Wer sich für eine Holzfeuerung entscheidet, kann CO2-neutral heizen. Denn bei der Verbrennung von Holz entsteht nur so viel CO2, wie das Holz beim Verrotten ohnehin ausstoßen würde. Darüber hinaus ist Holz ein nachwachsender Rohstoff.

 

Sie möchten den Energiestandard Ihrer Immobilie nachhaltig verbessern und auf alternative Heizsystem zu Erdgas und Heizöl setzen? Gerne entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein individuell auf Ihre Immobilie abgestimmtes nachhaltiges Energieversorgungskonzept. Sprechen Sie uns an unter: 02131 – 5 310 137 oder schreiben Sie eine E-Mail an info@germancontract.com. Gerne vereinbaren wir einen persönlichen Beratungstermin.