Hotel Ringberg

Inmitten des beliebten Wandergebietes im Thüringer Wald liegt das Hotel Ringberg. Hier kommen Naturliebhaber, Wellness- und Skiurlauber voll auf ihre Kosten. Hotelbesitzer Wolfgang F. Kanig sorgt stets dafür, dass das Hotel allen Ansprüchen der Gäste gerecht wird. Das gilt auch für die Energieversorgung. Zum 35. Geburtstag wurde das Hotel mit moderner Wärmetechnik ausgestattet. Dank german contract ganz ohne Investitionskosten.

Das Hotel Ringberg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Der Standort des ehemaligen ‚Ferien- und Erholungsheims‘ für Landwirte der DDR – weit außerhalb der damaligen Versorgungsgebiete – war in den 1970er Jahren umstritten. Nach der Wende gestaltete sich die Suche nach Investoren schwierig. 1996 erfolgten dann endlich die benötigten Investitionen. Im Jahr 2005 übernahm Wolfgang F. Kanig die Leitung des Hauses und brachte das ungeschliffene Juwel zum Funkeln.

Herausforderung über den Wipfeln
Die Lage des Hotels, über den Wipfeln des Thüringer Waldes, stellt eine große Herausforderung an die Heizleistung dar: Die windige Höhe steigert den Wärmebedarf spürbar. Hinzu kommen energieintensive Angebote wie Saunalandschaft und Schwimmbäder, die ganzjährig zuverlässig mit Energie versorgt werden müssen. „Die Kosten für die Energieversorgung des Hotels sind enorm. Dem wollte ich mit einer modernen Wärmeerzeugungsanlage entgegenwirken“, so Hotelbesitzer Kanig. „Da einige Teile der aktuellen Heizungsanlage noch so gut wie neu waren, wäre eine Kompletterneuerung unwirtschaftlich gewesen.“ Die Wahl fiel schließlich auf eine schrittweise Modernisierung. Mit dem Contracting-Modell von german contract hatte Wolfgang F. Kanig bereits private gute Erfahrungen gemacht. „Was mich direkt überzeugt hat, ist die große Flexibilität bei der Vertragsgestaltung. Natürlich binde ich mich für 15 Jahre an das Unternehmen, bin aber in der Wahl des Energielieferanten frei. Bei unserem Jahresverbrauch macht sich schon ein Cent mehr oder weniger pro Abnahmeeinheit deutlich bemerkbar. Da kommt der Spielraum, bei Bedarf den Anbieter zu wechseln, dann gelegen.“

Individuelles Energiekonzept
Gemeinsam mit Hotelbesitzer Kanig entwickelten die Energieexperten ein individuelles Energie- und Finanzierungskonzept. Heute sorgen drei Blockheizkraftwerke für eine sichere Wärmeversorgung. Die Integration der neuen Technik in das bestehende Anlagensystem erforderte eine intelligente Steuerung. Aufgrund der hohen Leistung der vorhandenen Kessel würden die BHKWs ohne externen Eingriff schnell abschalten. Um das zu verhindern, wurden Kessel und BHKWs in einen speziell entwickelten Steuerschaltschrank integriert. Die Bereitstellung von Strom und Wärme erfolgt via Kraft-Wärme-Kopplung, die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme direkt vor Ort. Die dabei entstehende Abwärme wird für die Bereitstellung von Wärme oder zur Warmwasserbereitung genutzt. Dank der intelligenten Steuerung hat die Abwärme stets Vorrang in den Heizkreisen und arbeitet auf diese Weise so effizient wie möglich. Eine weitere Herausforderung bei der Modernisierung stellte die alte Heizungshydraulik dar. Diese benötigt vergleichsweise hohe Wassertemperaturen, die viele Blockheizkraftwerke schnell an die Abschaltgrenze bringen. Im Heizungskeller des Hotels wurde deshalb ein Modell installiert, das mit außergewöhnlich hohen Temperaturen arbeitet. Hotelbetreiber Wolfgang F. Kanig ist mit den Ergebnissen der Modernisierung rundum zufrieden. Dank der modernen Technik kann das Hotel jährlich eine Kosteneinsparung von rund 100.000 Euro verzeichnen.