Eine gute Energiebilanz von Immobilien ist ein entscheidendes Kriterium für die Minimierung des Energieverbrauchs und damit für effektiven Klimaschutz und eine erfolgreiche Energiewende. Die Energiebilanz eines Gebäudes beschreibt das Verhältnis der Menge an zugeführter (Wärme-) Energie und der Menge, die ungenutzt wieder nach außen entweicht. Vor allem in alten Gebäuden ist diese Bilanz häufig mangelhaft – das führt zu enormen Kosten und einem hohen Ausstoß von schädlichen Treibhausgasen. Im Rahmen einer sogenannten energetischen Sanierung werden gezielt bauliche Maßnahmen umgesetzt, die dazu beitragen, den Energieverbrauch einer Immobilie zu reduzieren.
Wichtiges Instrument für die Erreichung von klima- und energiepolitischen Zielen in Deutschland ist die Energieeinsparverordnung. Teil dieser Verordnung ist auch das Thema energetische Sanierung. Ziel ist es, in ganz Deutschland bis zum Jahr 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu haben. Als klimaneutral werden Prozesse bezeichnet, bei denen keine schädlichen Treibhausgasemissionen freigesetzt und das Klima somit nicht beeinflusst wird. Das heißt der Verbrauch nicht-erneuerbarer Energien für die Bereitstellung von warmem Wasser, Heizenergie und Strom im Gebäudebereich muss deutlich sinken und bei möglichst geringem Energieeinsatz eine möglichst hohe Leistung erreicht werden.
Sanieren für den Klimaschutz
Vor allem in alten Gebäuden geht beim Heizen eine große Energiemenge durch undichte Fenster, Türen und Dächer sowie aufgrund schlechter Dämmung von Wänden, Böden und Decke verloren. Die daraus resultierende schlechte Energiebilanz ist nicht nur mit hohen Kosten für die Bewohner verbunden sondern belastet aufgrund des erhöhten CO2-Ausstoßes auch die Umwelt. Die Energieeinsparverordnung verpflichtet deshalb beim Kauf einer Bestandsimmobilie – betroffen sind 1- und 2-Familienhäuser, gebaut vor 2002 – zur energetischen Sanierung. Verpflichtend sind bei diesen Immobilien der Austausch der alten Heizungsanlage, die Dämmung der Rohrleitungen sowie von Dach oder Dachboden. Für Heizungen gilt: Öl- und Gasheizungen dürfen nicht mehr betrieben werden, wenn diese älter als 30 Jahre alt sind.
Energieeffizienz und Wohnkomfort
Eine energetische Sanierung bedeutet nicht nur Energie- und Kosteneinsparungen – so können beispielsweise durch die richtige Dämmung der Außenwände bis zu 25 Prozent der Energiekosten eingespart werden, mit einer moderne Heizungsanlage sogar bis zu 30 Prozent – erfolgreich durchgeführte Maßnahmen sorgen auch für eine erhöhte Wohnqualität sowie eine Wertsteigerung der Immobilie. Dafür ist eine fachgerechte Beratung unerlässlich. Energieberater garantieren eine entsprechende Qualitätssicherung der geplanten Modernisierung und stimmt diese auf die Gegebenheiten der jeweiligen Immobilie ab. So lässt sich vor allem durch die geschickt Bündelung unterschiedlicher Maßnahmen ein optimales Ergebnis erzielen. Neben effektiver Dämmung und der Sanierung von Fenstern und alter Heizungstechnik gehört auch der Einsatz regenerativer Energien zur energetischen Sanierung – nachhaltige Energieträger wie Sonnenenergie, Biomasse oder Erdwärme führen zu einem erheblichen Rückgang schädlicher CO2-Emissionen und schützen so Umwelt und Klima.
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