Jeder dritte Neubau heizt inzwischen mit einer Wärmepumpe. Luft, Wasser oder Erde: Wärmepumpenheizungen setzen auf die kostenfreie Energie der Umwelt und versorgen Häuser umweltfreundlich, effizient und günstig mit Wärme. Doch auch bei bestehenden Gebäuden wächst der Trend zum Heizen mit erneuerbaren Energien. So ersetzen Eigentümer im Rahmen einer Sanierung immer häufiger konventionelle Heizsysteme durch moderne Heiztechnologien. Doch lässt sich eine Wärmepumpe auch im Altbau nachrüsten und lohnt sich der Einsatz der Wärmepumpentechnologie in Bestandsgebäuden wirklich?
Wärmepumpen gelten als wichtige Heizungstechnologie der Zukunft. Umweltfreundlich und effizient sowie besonders sparsam leisten sie einen Beitrag zur weiteren Integration erneuerbarer Energien und damit zum Klimaschutz. In der Praxis sind Wärmepumpen jedoch nur effizient und sparsam, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Abhängig von ihrer Funktion kommt es dabei vor allem auf den Sanierungsstand von Altbauten oder Bestandgebäuden an.
Wärmepumpen für den Altbau
Für jeden Altbau – egal, ob (teil)saniert oder nicht – kann eine passende Wärmepumpen-Lösung gefunden werden. Wichtig sind, die individuellen Gegebenheiten des Hauses und des Grundstücks zu berücksichtigen. Neben der Heizlast des Hauses und dem Dämmzustand sowie den Gegebenheiten vor Ort spielt auch die Art der vorhandenen Heizkörper eine entscheidende Rolle. Um keine Wärme zu verschwenden ist gerade in Altbauten die Dämmung von Dach und Fenstern vor dem Austausch und dem Einbau der neuen Heizungsanlage essentiell. Ebenfalls eignen sich großflächige Heizkörper wie Fußbodenheizungen besser für Wärmepumpen mit niedriger Vorlauftemperatur.
Energetische Sanierung
Die energetische Sanierung mit Wärmepumpen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Auswahl der passenden Wärmequelle der Wärmepumpe hängt dabei von den Gegebenheiten des Grundstücks ab. Gibt es ausreichend Platz für einen Flächenkollektor? Steht Grundwasser in geeigneter Qualität und ausreichender Menge zur Verfügung? Sind Bohrungen für Erdwärmesonden oder Brunnen zur Grundwassernutzung erlaubt?
Luftwärmepumpen haben dabei die Nase vorn: Sie kommen bei Sanierung am häufigsten zum Einsatz, weil Außenluft als Wärmequelle leicht erschlossen werden kann. Doch sollten Sanierer immer auch über ein erdgekoppeltes System nachdenken, wenn das Grundstück generell dafür geeignet ist. Denn Erdwärmepumpen arbeiten in der Regel effizienter als Luftwärmepumpen, wodurch sie geringere Betriebskosten verursachen.
Ist die alte Heizung noch intakt, kann auch eine Hybridheizung eine gute Lösung sein. Dabei können Hausbesitzer ihre Öl- oder Gasheizung mit einer Wärmepumpe nachrüsten. Auch Solaranlagen in Kombination mit Wärmepumpen oder Brennwert-Geräten werden im Zuge energetischer Modernisierungsmaßnahmen immer beliebter.
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