gc_Pressebildsolarthermieundbrennwert

Die Umwelt schonen – eine Aufgabe, die im Alltag beinahe bei jeder Handlung präsent ist. Dabei kann jeder Einzelne mit einfachen Entscheidungen etwas für den Klimaschutz tun. Auch beim Thema Heizen spielt das Thema Klimaschutz eine große Rolle: Als zukunftsweisende Technologie zählt die Gas-Brennwerttechnik heutzutage zum technischen Standard – sie sorgt sowohl für hohe Energieeffizienz als auch für eine Entlastung der Umwelt. Doch welche Arten von Brennwerttechnik gibt es, wie unterscheiden sich die Geräte und ab wann lohnt sich ein Brennwertkessel?

Erdgas hat von allen fossilen Energieträgern den geringsten Kohlenstoffgehalt und zählt somit als umweltfreundlicher Energieträger. Durch seinen Einsatz im Austausch von Erdöl oder Kohle lassen sich klimaschädliche Auswirkungen reduzieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizkesseln ist bei der Brennwerttechnik der Kohlenmonoxid-Anteil um ein Fünftel und der Anteil an Stickoxiden um ein Drittel geringer. Der Grund: Brennwertkessel arbeiten mit deutlich geringeren Verbrennungstemperaturen. So wird die in den etwa 150 Grad Celsius heißen Verbrennungsabgasen enthaltene Wärmeenergie eingefangen und in das Heizsystem eingeführt. Der Wasserdampf geht dabei nicht verloren, sondern wird im Gerät kondensiert. Die zusätzliche Kondensationswärme, die dem Heizkreislauf zugeführt wird, kann so den Normnutzungsgrad auf bis zu 109 % erhöhen, sodass bis zu 30% Heizkosten eingespart werden können. Die Abgastemperatur aus dem Schornstein beträgt anschließend nur noch 40 Grad Celsius. So geht kaum Energie verloren, stattdessen wird die Energieeffizienz gesteigert und der CO2- Ausstoß auf ein Minimum reduziert.

Brennwerttechnik im Vergleich

Brennwerttechnik gibt es inzwischen für Gas-, Öl- und Pelletkessel, wobei hauptsächlich Gas-Brennwertkessel verbaut werden. Dabei kann man zwischen bodenstehenden Kesseln und platzsparenden wandhängenden Thermen, je nach Aufstellungsort und Verwendungszweck, wählen. Diese unterscheiden sich hauptsächlich in dem Volumen ihres Wasserinhalts zur Kühlung. Wandhängende Thermen mit einem Mindestvolumenstrom haben als Überhitzungsschutz oft Überströmeinrichtungen zwischen Vor- und Rücklauf. Das Überströmen kann sich jedoch in bestimmten Betriebszuständen ungünstig auf den Brennwerteffekt auswirken und diesen mindern. Ein bodenstehender Brennwertkessel ohne Mindestvolumenstrom kommt ohne Überströmeinrichtungen aus, was sich positiv auf den Brennwertnutzen auswirkt. Aufgrund seiner Größe eignet sich der bodenstehende Kessel allerdings nur für Besitzer eines Eigenheims mit genügend Platz.

Gute Gründe für den Einsatz von Gas-Brennwerttechnik

Heizungsanlagen, die länger als 25 Jahre in Betrieb sind, verbrauchen Unmengen an Energie. Energie, die mit modernen Heizlösungen eingespart werden könnte – schonend für den Geldbeutel und das Klima. Der Umstieg von alten und ineffizienten Heizkesseln auf energiesparende Gas-Brennwertgeräte lohnt sich also doppelt – ob wandhängende und äußerst kompakte Gasthermen oder bodenstehende Heizkessel – beispielsweise kombiniert mit einem integrierten Solarspeicher für noch umweltfreundlichere Wärmelösungen. Im Betrieb mit einer Solarthermieanlage kann in Sommerzeiten der Warmwasserbedarf vollständig abgedeckt werden. In Winterzeiten wird sich an den flexiblen und kurzfristig schwankenden Wärmebedarf angepasst, sodass im Jahresdurchschnitt bis zu 50% des Energiebedarfs für Warmwasser durch Sonnenenergie abgedeckt werden kann.

Sie wollen mehr über Brennwerttechnik erfahren, Ihre Immobilie in Sachen Heizung modernisieren und gleichzeitig die Umwelt schonen? Wir beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an unter 02131 – 5 310 443 oder schreiben Sie eine E-Mail an info@germancontract.com.