Energietechnik der Zukunft
Energie wird zu einem immer kostbareren Gut. Neue Wege müssen eingeschlagen werden. Das hat auch die LPR GmbH, der Spezialist für ganzheitliche Service- und Logistikdienstleistungen, erkannt. Im energiebeanspruchenden Alltagsbetrieb setzen die Dienstleister nun auf das Effizienz-Kleinkraftwerk Brennstoffzelle. Die Investitionskosten für die Modernisierung der Stromversorgung übernahmen dabei die gc Wärmedienste.
Wer Energiekosten senken und gleichzeitig Geld sparen will, muss neue Wege gehen. Der Einsatz erneuerbarer Energien ist eine Option, die um folgende interessante Komponente ergänzt werden kann: die Investition in das Effizienz-Kleinkraftwerk Brennstoffzelle. Die LPR GmbH aus Neuss ist diesen Weg gegangen und setzt im energiebeanspruchenden Alltagsbetrieb auf diese besonders zukunftsträchtige Technik. Mit ihr halbieren sich die laufenden Stromkosten und die CO2-Emissionen. Die Vorteile dieser hochmodernen Technologie überzeugten den Neusser Logistik und Servicedienstleister LPR GmbH sofort, so dass sich das Unternehmen gleich drei Geräte vom Typ BlueGEN der Firma SOLIDpower GmbH sicherte.
Kostenersparnis hoch drei
Wer die Brennstoffzellen-Technologie nutzt, setzt auf effiziente und saubere Stromerzeugung: Im Falle der LPR GmbH laufen die Geräte jeweils 8.760 Stunden pro Jahr unter voller Auslastung. Abzüglich Wartungszeit beträgt die Laufzeit 8.700 Stunden, was bei 1,5 Kilowatt eine Gesamtmenge je BlueGEN von ca. 13.000 Kilowattstunden Strom bedeutet. Diese Strommenge muss der Kunde nicht mehr vom Stromversorger zukaufen. Bei einem Strompreis von beispielsweise 20 Cent pro Kilowattstunde bringt das eine Ersparnis von ca. 7.800 Euro (2.600 Euro je Brennstoffzelle) pro Jahr bei drei Zellen – Tendenz steigend für die nächsten Jahre. Zudem erhält der erzeugte Strom 5,41 Cent pro Kilowattstunde KWK-Förderung, das eingesetzte Erdgas ist energiesteuerbefreit. Insgesamt decken die drei Brennstoffzellengeräte so 15 Prozent des Energiebedarfs des Unternehmens mit selbsterzeugtem Strom. Das Besondere: Die Umwandlung der chemisch gespeicherten Energie des genutzten Brennstoffs in Elektrizität und Wärme erfolgt ohne Zwischenschritt und ist dadurch besonders effizient. Die Stromkosten werden dabei fast halbiert.
Effizient bis in den letzten Winkel
„Wir wollen nicht nur in unserem Hause auf erneuerbare und zukunftsorientierte Energien setzen. Vielmehr sind wir bereits deutschlandweit Dienstleister für Netzbetreiber im Bereich der erneuerbaren Energien. Deshalb wollten wir auch aus ökonomischer Sicht selbst eine solche Anlage im Einsatz haben“, erklärt Stephan Busse, Mitglied der Geschäftsleitung bei LPR, den Einbau der Brennstoffzellen- Kaskade. Eine kompetente und bedarfsgerechte Beratung bei der Umsetzung und Modernisierung des gesamten Heizungssystems boten dabei die gc Wärmedienste. german contract ist führend in der Entwicklung von innovativen Contracting-Modellen und bietet individuelle Wärme-Lösungen mit zeitgemäßem Komplettservice. Gegen eine monatliche Pauschale übernimmt german contract die Wartung und die Instandhaltung. Die gesamte Erneuerung setzte der Contracting-Dienstleister auch bei der LPR GmbH zügig um: Von der Planung über die Einbaumaßnahmen bis zum Abschluss verging kein halbes Jahr.
Die Geräte, die nun bei der LPR GmbH im Einsatz sind, rentieren sich mit ihrem hohen Nutzungsgrad von Beginn an. Das Verhältnis von Full-Service-Preis, Stromerzeugung und Erdgaseinkauf ermöglicht außerdem eine direkte Kosteneinsparung. „Wir raten jedem, der mehr als 25.000 kWh Strom pro Jahr verbraucht, auf ein erdgasbetriebenes Mikrokraftwerk auf Brennstoffzellenbasis zu setzen,“ erklärt gc Wärmedienste Geschäftsführer Roland Gilges. „Denn dies ist eine echte Alternative zur Photovoltaik-Anlage, wenn es darum geht, eigenen Strom zu erzeugen“, führt er weiter aus. „Die Brennstoffzellen-Technologie schont Ressourcen, Klima und Geldbeutel zugleich.“