Innovativ heizen: Zukunftsweisende Technologien sowie klima- und ressourcenschonende Heiztechniken werden in vielen deutschen Haushalten immer wichtiger. Das Umdenken hat begonnen und bereits in vielen Heizungskellern erste Wirkung gezeigt, auf dem Weg, die Klimaziele zu erreichen. Eine der vielversprechenden Technologien für eine saubere Strom- und Wärmeversorgung ist die Brennstoffzelle. Doch wie genau funktioniert diese Technik und was macht diese Technologie so effizient?
Mit modernster Anlagentechnik Einsparpotenziale mobilisieren und auf diesem Weg Ressourcen schonen – eine Möglichkeit für eine klimaschonende und nachhaltige Strom- und Wärmeversorgung ist die Brennstoffzellenheizung.
So funktioniert‘s
Brennstoffzellen produzieren Wärme und Strom gleichzeitig und gehören damit, wie zum Beispiel Blockheizkraftwerke, zu den Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Während das Blockheizkraftwerk Energie via Verbrennung erzeugt, kommt die Brennstoffzelle vollständig ohne diesen Prozess aus.
Der chemische Vorgang, mit dem Strom und Wärme produziert werden, nennt man „kalte Verbrennung“. Hierbei wird Wasserdampf mit Gas gemischt und Wasserstoff entsteht. Die Brennstoffzelle reagiert mit dem Wasserstoff und erzeugt so thermische und elektrische Energie. Die bei der Reaktion entstehende Wärme wird an das Heizsystem übergeben und zur Bereitstellung von Heizenergie sowie zur Warmwasseraufbereitung genutzt. Die Umwandlung des eingesetzten Brennstoffes erfolgt, anders als beim Blockheizkraftwerk, ohne Zwischenschritt und erzielt so deutlich höhere Wirkungsgrade. Da Wasserstoff in der Natur nicht in reiner Form vorkommt, eignet sich vor allem Erdgas als Brennstoff für die moderne Technik.
Effizient, Effizienter, Brennstoffzelle
Die Brennstoffzelle ist das aktuelle Hightech-Produkt der Heiztechnik. Sie sind besonders effiziente Energieerzeuger, da sie durch die kombinierte Produktion von Strom und Wärme einen Wirkungsgrad von etwa 90 Prozent und eine Einsparung von schädlichem CO2 um bis zu 40 Prozent erreichen. Zum Vergleich: Ein konventionelles Kraftwerk kommt in der Regel auf nicht mehr als 40 Prozent. Das heißt, etwa 60 Prozent der eingesetzten Energie werden in Form von ungenutzter Wärme an die Umwelt abgegeben. Es profitiert also nicht nur der Verbraucher, sondern auch die Umwelt nachhaltig von ihrem Einsatz. Ein weiterer Vorteil: Durch die Vor-Ort-Produktion muss der Strom, bevor er genutzt werden kann, nicht erst vom Kraftwerk über weite Strecken transportiert werden, sodass keine wertvolle Energie verloren geht.
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