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Grüne Energie Made in Germany. An dem Thema erneuerbare Energien kommt in den letzten Jahren niemand mehr vorbei. Sei es das wachsende Umweltbewusstsein als Hauptmotivation oder aus ökonomischer Perspektive – Die Nutzung alternativer Energien und die Entscheidung für energieeffiziente Heizlösungen macht aus unterschiedlichen Gründen Sinn, denn im Hinblick auf die Energiewende hat sich in Deutschland einiges getan. Doch wie hoch ist der Anteil an erneuerbaren Energien wirklich, welche Heizmöglichkeiten eignen sich hier besonders gut und welche Entwicklungen hält grüne Energie auch zukünftig bereit?

 

Von herkömmlicher zu grüner Energie: In Deutschland hat sich in den letzten Jahren in Sachen regenerativer Energien einiges getan und der Anteil steigt kontinuierlich weiter. So wurden im Jahr 2020 etwa 19,3 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt und das festgelegte Ziel von 18 Prozent übertroffen. Insgesamt wurde eine Energiemenge von 455 Milliarden Kilowattstunden aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen, wovon 38 Prozent auf den erneuerbaren Wärmesektor zurückzuführen sind. Die feste Biomasse, vor allem Holz und Holzprodukte, spielt dabei die größte Rolle. Mit insgesamt zwei Drittel der Wärme aus erneuerbaren Energien ist dieser Anteil besonders in privaten Haushalten sehr hoch. Solar- und Geothermie stellen 15 Prozent der erneuerbaren Wärme zur Verfügung, Tendenz steigend.

 

Heizen mit alternativen Energien

Solarthermie, Wärmepumpen- oder Pelletheizung, wer sich für alternative Energiequellen entscheidet hat die Qual der Wahl. Doch nicht nur aus ökologischer Perspektive macht ein Umrüsten auf erneuerbare Energieträger Sinn. Auch aus ökonomischer Perspektive lohnt sich ein Blick auf Heizsysteme, die die direkte Umwelt als Energiequelle nutzen: Denn die Kosten für Brennstoff, wie es bei klassischen Öl- oder Gasheizungen der Fall ist, entfallen.

Den günstigen laufenden Kosten alternativer Heizlösungen stehen allerdings vergleichsweise hohe Anschaffungskosten gegenüber. Diese werden jedoch immer mehr durch attraktive Förderungen minimiert.

 

Grüne Superstars: Die Zukunft mit erneuerbaren Energien

2035 – bis dahin will Deutschland den Anteil an erneuerbaren Energien auf 60 Prozent erhöhen, ein sportliches Ziel. Bis zum Jahr 2050 sollen sogar rund 80 Prozent der genutzten Energie aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Sonne und Biomasse stammen. Schaut man sich die Entwicklung der letzten Jahre an, scheint dieser Plan jedoch gar nicht so abwegig. Mit zunehmenden Förderungen, Maßnahmen und Gesetzesverabschiedungen konnte u.a. der Anteil an Braun- und Schwarzkohle in Deutschland stark reduziert werden, der Anteil erneuerbarer Energien konsequent gesteigert und die klimafreundliche Erzeugung von Strom und Wärme weiter auf den Vormarsch gebracht werden. Hinsichtlich weiterer Erfolge ist zukünftig noch einiges zu tun, denn im Zuge einer nachhaltigen Lebensweise ist die Nutzung erneuerbarer Energien ein wichtiger Faktor, um Ressourcen zu schonen, den Treibhausgas-Ausstoß zu vermindern, und langfristig lebenswerte Bedingungen auf der Erde zu erhalten. So spricht alles dafür, dass der Trend sich auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten fortsetzen und verstärken wird. Nicht nur gut für das Klima, auch für den eigenen Geldbeutel und die eigene Unabhängigkeit: Grüne Energie wird zukünftig auch bedeuten, die Energiewende selbst in die Hand zu nehmen.

 

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