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Wärme die sich rechnet.
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Glossar


Wärmelieferung

Unter Wärmelieferung versteht man die Versorgung einer Immobilie mit Wärme für Heizung und ggf. Warmwasser durch ein externes Dienstleistungsunternehmen (Contractor). Die im Wohngebäude benötigte Nutzenergie "Wärme" wird beim Contracting vom Anbieter auf eigene Kosten erzeugt und gegen ein entsprechendes Entgelt in das (vorhandene) Wärmeverteilungssystem der Hausinstallation eingespeist. Als Wärmeträger dient Heizwasser, das der Contractor an einer definierten Übergabestelle zur Verfügung stellt und nach Abkühlung wieder zurücknimmt. Die Übergabestelle der Wärme beim Contracting sind die Vor- und Rücklaufabsperrarmaturen der Wärmeerzeugungsanlage.
 
Anders als beim Eigenbetrieb der Heizungsanlage zahlt der Kunde beim Wärme-Contracting die vom Contractor tatsächlich gelieferte Wärmemenge und nicht die Menge der Primärenergie, wie beispielsweise Erdgas, Öl etc. Daher erfolgt die Abrechnung auch in €/kWh und nicht wie bisher in €/m3 bzw. €/l. Die Messung der gelieferten Wärme geschieht über einen Wärmemengenzähler, der von german contract installiert wird und den eichrechtlichen Vorschriften entspricht.

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Service-Contracting

Service-Contracting findet gerade im Kleinanlagenbereich (bis 50 kW) Verwendung und ist auch für größere Anlagen immer eine gute Wahl. Bei dieser Form des Contractings bleibt der Bezug des Brennstoffs in Kundenhand. Im Gegensatz zur Wärmelieferung (Wärme-Contratcting) bekommt der Kunde beim Service-Contracting keinen Arbeitspreis (Kosten für die tatsächlich gentzte Wärme) in Rechnung gestellt. Lediglich ein kalkulierbares monatliches Entgelt für Technik und Serviceleistungen sind Bestandteil. Alle Ersparnisse, Vergünstigungen und Förderungen erhält der Kunde zu 100 Prozent.

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Warum Heizungssanierung?

Eine Heizungssanierung durch Wärmecontracting lohnt sich: Effizient arbeitende Geräte minimieren den Energieverbrauch und entlasten den Kunden zeitlich und monetär. Neben einem geringeren Energieverbrauch von bis zu 20 Prozent zeichnen sich moderne Kessel zudem durch geringere CO2-Emissionen aus: Im Vergleich zu alten Geräten stoßen die neuen bis zu 20 Prozent weniger Treibhausgas aus.

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Eigentumsgrenzen

Beim Contracting sind exakt definierte Eigentumsgrenzen notwendig, um im Reparaturfall klären zu können, ob die Schadensbehebung in den Verantwortungsbereich des Kunden oder des Contractors fällt. Folgende Eigentumsgrenzen sind beim Wärmecontracting durch german contract festgelegt:
 bei Raumwärme: Vor- und Rücklaufabsperrarmaturen des Wärmeerzeugers
bei Warmwasser: Anschlussverschraubung des Trinkwassererwärmers (brauchwasserseitig)

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Jahresnutzungsgradmanagement

Der Contracting-Vertrag von german contract umfasst ein systemgestütztes Anlagenmonitoring, das eine Überwachung der Heizung rund um die Uhr möglich macht. Ein optimaler Betrieb und verbesserter Jahresnutzungsgrad der Anlage werden damit garantiert. Der Jahresnutzungsgrad ist ein Prozentwert, der angibt, welcher Anteil des über das Jahr hinweg eingesetzten Brennstoffs tatsächlich in nutzbare Wärme umgewandelt wird. Der Jahresnutzungsgrad berücksichtigt Abgasverluste, Kesselabstrahlung sowie Start- und Stillstandverluste. Niedrigere Heizkosten und eine optimale Energieausnutzung sind durch das Jahresnutzungsgradmanagement beim Wärmecontracting gewährleistet.

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Primärenergiearten

german contract ist im Rahmen seiner Contracting-Modelle bei der Wahl der Primärenergiearten vollkommen frei: Erdgas, Öl, Flüssiggas oder Holzpellets können ebenso genutzt werden wie beispielsweise Solarenergie oder nachwachsende Rohstoffe. Neben Kundenwünschen werden auch die vorgegebenen Bedingungen vor Ort berücksichtigt.

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Niedertemperaturtechnik

Beim Wärmecontracting kommt oftmals Niedertemperaturtechnik zum Einsatz. Niedertemperaturkessel sind Heizkessel moderner Bauart, die mit abgesenkter oder gleitender Kesselwassertemperatur betrieben werden. So werden geringe Abgas- und Bereitschaftsverluste sowie höhere Nutzungsgrade ermöglicht. Niedertemperaturkessel passen die Temperatur, die in Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt wird, dem Bedarf an. An Tagen mit geringem Wärmebedarf können so die Kesselverluste reduziert werden.

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Brennwerttechnik

Der Brennwertkessel bietet dem Contracting-Kunden die modernste Heizkesseltechnologie für das Verbrennen von Erdgas bzw. Erdöl. Bei der Brennwerttechnik wird der bei der Verbrennung des eingesetzten Brennstoffs entstehende Wasserdampf auch in Wärme umgewandelt, so dass eine - verglichen mit konventionellen Heizkesseln - um 10-20 Prozent bessere Energieausnutzung erfolgen kann. Die heißen Abgase werden hierbei durch spezielle Wärmetauscher so weit abgekühlt, dass der im Abgas enthaltene Wasserdampf kondensiert. Die gewonnene nutzbare Wärme wird dem Heizungswasser zugeführt. Dies bringt einen höheren Jahresnutzungsgrad der Heizung mit sich.

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Heizwert (HU)

Der Heizwert bezeichnet die Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung des Brennstoffes entsteht. Die im Wasserdampf enthaltene Wärmemenge wird dabei nicht berücksichtigt. HU bildet auch heute noch die Bezugsgröße für den Nutzungsgrad.

Brennwert (HO)

Der Brennwert bezeichnet die Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung des Brennstoffes entsteht. Hierbei wird die Kondensationswärme des in den Abgasen enthaltenen Wasserdampfes mit berücksichtigt.

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Wärmetauscher

Über einen Wärmetauscher wird Wärme von einem Medium an ein anderes übertragen, ohne dass dem Prozess zusätzliche Energie zugeführt werden muss. Die Medien können flüssig oder gasförmig sein. Beim Brennwertkessel beispielsweise werden die heißen Abgase über einen Abgas-Wärmetauscher geleitet. Er nimmt die Kondensationswärme des Wasserdampfes auf und gibt sie anschließend an das durch den Wärmetauscher fließende Heizungswasser ab. Beispiele für Wärmetauscher sind: Heizkessel, Heizkörper, Plattenwärmetauscher für Speicherladesysteme.

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Warmwasserbereitung

Die Warmwasserbereitung hat nach der Raumheizung mit 8 Prozent den zweitgrößten Anteil am Endenergieverbrauch der privaten Haushalte. Moderne Heizkessel stellen eine kostengünstige und Energie sparende Möglichkeit dar, Warmwasser zu erzeugen. Es empfiehlt sich daher, mit der Modernisierung der Heizung gleich auch die Warmwasserbereitung zu erneuern. Am gebräuchlichsten sind Anlagen, bei denen das Warmwasser vom Heizkessel erwärmt und in gut gedämmten Warmwasserspeichern für die Nutzung im Haushalt gesammelt wird.

Heizungsvorlauftemperatur

Unter der Vorlauftemperatur versteht man in der Heizungstechnik die Temperatur eines Wärmemediums (z. B. Wasser) nach dem Erhitzen durch eine Heizungsanlage. Das erwärmte Wasser wird in das Verteilersystem (z. B. Rohrleitung) geleitet und erreicht den Verbraucher mit einer Temperatur, die etwas niedriger als die Vorlauftemperatur ist. Die Höhe der Differenz zwischen der Vorlauftemperatur und der tatsächlich beim Verbraucher ankommenden Temperatur hängt von der Qualität der Isolation der Versorgungsstrecke zwischen Wärmequelle und Verbraucher ab.

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Radiatoren

Radiator ist die Bezeichnung für die am meisten verbreitete Heizkörperform bei Warmwasserheizungen. Radiatoren bestehen aus einzelnen Gliedern, die - in gewünschter Zahl aneinandergereiht - Heizkörper beliebiger Länge mit relativ großer Oberfläche ergeben. Durch zusätzliche Variation der Höhe und Tiefe der einzelnen Glieder kann somit die Heizleistung der Radiatoren unterschiedlich stark eingestellt werden. Gliederheizkörper haben eine vergleichsweise große Oberfläche, sodass in Abhängigkeit von Höhe und Tiefe ein großer Anteil (etwa 40 Prozent) der Wärme in Form von Strahlung abgegeben wird. Bei Radiatoren sind die einzelnen Glieder der Heizung unten und oben durch Gewindenippel oder Verschweißungen verbunden. Es wird zwischen Guss-, Stahl-, Stahlrohr- und Aluminiumradiatoren unterschieden. Radiatoren können in vielen Farben lackiert oder beschichtet werden.
 
Abhängig von der Bauart und der Vorlauftemperatur erfolgt die Wärmeübertragung an den Raum einerseits über die sichtbare Fläche, andererseits durch Konvektion über die luftdurchströmten Bereiche.

Heizungsvorlauftemperatur: ca. 60 °C bis 70 °C

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Plattenheizkörper

Plattenheizkörper bestehen aus Stahlblech, das mindestens 1,25 mm dick ist.
 
Sie werden ein- oder mehrreihig, glattwandig oder senkrecht profiliert hergestellt.
 
Um die Wärmeleistung der Heizung zu verbessern, werden häufig entweder zwischen den mehrreihigen Plattenheizkörpern oder an der Rückseite Konvektorschächte aus Blech angeschweißt. Zusätzlich werden sie häufig mit seitlichen und oberen Verkleidungsblechen angeboten (Fertigheizkörper). Plattenheizkörper geben ihre Wärme bis zu 40 Prozent in Strahlungswärme ab.

Oft sind Plattenheizkörper mit integrierter Ventilgarnitur ausgestattet, weshalb sie auch als Ventilheizkörper bezeichnet werden. Bei Ventilheizkörpern befinden sich die Rohranschlüsse unterhalb des Heizkörpers. Der Vorteil resultiert aus weniger sichtbaren Rohren.
 
Heizungsvorlauftemperatur: ca. 55 °C bis 70 °C

Konvektoren

Konvektoren geben ihre Wärme hauptsächlich durch Konvektion, also durch Luftumwälzung ab. Der vom Heizmedium durchströmte Konvektor erwärmt über seine Lamellen die umgebene Luft. Diese steigt nun nach oben und die kältere Raumluft kann von unten in den Konvektor nachströmen. Es entsteht so ein natürlicher Kreislauf von höchster Effizienz, der den Raum schnell und gleichmäßig erwärmt.

Konvektoren zeichnen sich durch geringe Bauhöhen aus und können ein- oder mehrreihig sein. Trotz ihrer kompakten Bauform haben sie eine sehr gute Wärmeleistung. Durch Verschmutzung des Konvektors verringert sich die Wärmeabgabe.
 
Variante: Unterflurkonvektoren (Konvektoren, die in einem Bodenkanal montiert und mit einem begehbaren Gitter abgedeckt sind; besonders vorteilhaft bei Fenstern, die bis zum Boden reichen). Ist die Bauhöhe des Konvektors zu gering und damit die Heizleistung zu niedrig, wird dieser häufig vor Fensterflächen montiert und mit einer Fußbodenheizung kombiniert.
 
Heizungsvorlauftemperatur: ca. 70 °C bis 85 °C

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Fußbodenheizung

Eine Fußbodenheizung lässt uns Wärme als besonders angenehm empfinden. Denn Fußbodenheizungen sorgen durch ihre großen Flächen für eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Raum. Über den wasserdurchströmten Kupfer- oder Kunststoffleitungen einer Fußbodenheizung liegen in der Regel eine Schicht Estrich sowie ein Bodenbelag, der die Wärme gleichmäßig verteilt und speichert. Unter den Heizrohren befindet sich eine Wärmedämmschicht ausreichender Dicke auf der tragenden Decke. Mit etwa 35 °C ist die Vorlauftemperatur relativ niedrig.
 
Heizungsvorlauftemperatur: ca. 25 °C bis 35 °C

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BHKW-/KWK-Technik

Per Kraft-Wärme-Kopplung lassen sich Immobilien quasi direkt vom Keller aus mit Strom und Wärme selbst versorgen - mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) bzw. seiner Miniaturausgabe (Mini-BHKW) lässt sich dies schnell und einfach in die Realität umsetzen.

Kraft-Wärme-Kopplung kann fast überall zum Einsatz kommen, wo Wärme erzeugt werden soll. Der Vorteil liegt in der Effizienz dieser Technik und im geringen Energieverlust. Das Prinzip ist einfach: Mechanische Energie wird in Strom umgewandelt, die dabei entstehende Wärme kann für Heizzwecke genutzt werden. Überflüssiger Strom wiederum wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Diese Kopplungswirkung gewährleistet einen Gesamt-Wirkungsgrad von meist über 90 Prozent. Kleinere BHKW-Anlagen findet man vorrangig in Wohngebieten, große BHKWs dienen wiederum der großflächigen Wärmeversorgung. Als Brennstoffe kommen, abhängig von der Technologie, Erdgas, Diesel, Kohle, Biogase, feste Biomasse oder ein Brennstoff-Mix in Frage.

Es geht sogar noch kleiner - mit so genannten Mikro-KWK-Geräten. Hierbei handelt es sich um Kleinst-KWK-Anlagen im Bereich von maximal 10kW bei motorischen Anlagen und Brennstoffzellen sowie im Bereich von maximal 100 kW bei Gasturbinenanlagen. Neben Brennstoffzellen und Gasturbinenanlagen stehen Verbrennungs- und Stirlingmotoren als neue Technologien für die Energieversorgung von Ein- und Mehrfamilienhäusern zur Verfügung. Die kleinen KWK-Geräte haben das Potenzial, individuelle Energiekosten in Wohngebäuden deutlich zu senken.

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Solarthermietechnik

Die Sonne liefert uns täglich ein enormes Energiepotential, das in Deutschland den Primärenergieverbrauch um das Achtzigfache übersteigt - eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle. Mit einer Solarthermie-Anlage kann das Sonnenlicht gewinnbringend genutzt werden: Sie erzeugt hieraus Wärme für Warmwasser- oder Heizenergie.

Solarthermieanlagen gibt es in zwei Varianten: Entweder dienen sie dazu, das Brauchwasser zu erwärmen oder die Heizung zu unterstützen. Mit einer richtig dimensionierten Anlage lassen sich jährlich 50 bis 65 Prozent des Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie decken. Im Sommer kann meistens der gesamte Bedarf an Warmwasser über die Solaranlage bereitgestellt und die konventionelle Heizanlage ganz abgeschaltet werden. Dies ist besonders vorteilhaft, weil sie in diesem Zeitraum wegen des wegfallenden Heizbedarfs nur mit einem niedrigen Nutzungsgrad arbeitet. Eine Solaranlage hat gegenüber konventionellen Warmwasserbereitungssystemen eine eindeutig positivere CO2-Bilanz.

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